Die richtige Sportuhr – Teil 3

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3. Funktionen und Programme einer Sportuhr

GPS-Sensoren, Laufstilanalyse, Konnektivität, Gewichtsmanager: Sportuhren sind in ihren Funktionen so vielseitig wie teilweise unverständlich. Um Ihnen hier einen guten Überblick zu verschaffen, widmen wir uns im Folgenden typischen Funktionen und Fachbegriffen von Sportuhren.

Puls- und Herzfrequenzmessung

Das Herzstück eines Pulsmessers ist die Pulsmessung, die die Anzahl der Herzschläge pro Minute mittels Sensoren misst. In Bezug auf Faktoren wie Alter, Fitness oder dem Belastungszustand kommt es zu unterschiedlichen Frequenzen des Herzschlags. Menschen mit schlechtem Fitnesszustand geht häufig schon bei geringer Belastung die „Puste“ aus- und der Puls in die Höhe. Ein trainierter Mensch hat auch bei erhöhter Belastung einen verhältnismäßig geringen Puls. Die Herzschlagfrequenz ist ein guter Indikator, um Ihre sportliche Leistungsfähigkeit einzuschätzen als auch die Basis für ein zielgerichtetes pulsgesteuertes Training.

So können Sie beispielsweise Ihr Training nach bestimmten Herzfrequenzzonen ausrichten, die abhängig von Ihrer maximalen Herzschlagfrequenz definiert werden. Diese ermittelt sich aus der Anzahl der Herzschläge pro Minute, die Sie erreichen, wenn Sie an Ihrem Leistungsmaximum trainieren. Der einfacherweise orientieren sich viele beim Training an der altbekannten Variante zum Berechnen des Maximalpulses: 220 – Lebensalter. Über die Präzision dieser Faustformeln lässt sich streiten, da die Anzahl der Herzschläge bei jedem Menschen aufgrund oben erwähnter Faktoren variieren kann. Die Formel ist trotzdem ein guter Wegweiser.

Welche Herzfrequenzzone hat welchen Effekt?

Sie trainieren bei 50-60 % des Maximalpulses gezielt Ihr Herz-Kreislauf-System., im Bereich von 60-70 % gezielt die Fettverbrennung. Mit 70-80 % trainieren Sie die aerobe Ausdauer, innerhalb der 80-90 % die anaerobe Ausdauer. Ab 90 % des Maximalpulses befinden Sie sich im Maximalbereich. Dazu mehr unter dem Punkt Sportuhr Training.

Zu den gängigsten Formen der Herzfrequenzmessung gehört diejenige mit Brustgurt sowie die optische Handgelenksmessung. Nachfolgend gehen wir auf Funktionsweisen sowie Vor- und Nachteile dieser beiden Messarten ein.

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Pulsmessung mit Brustgurt

Bei einem Brustgurt erfolgt die Pulsmessung über Hautelektroden. Angebracht unterhalb der Brust, erfasst der Brustgurt Herzfrequenz-Daten wie die hohe beziehungsweise niedrige Herzfrequenz oder die durchschnittliche Herzrate.

Pulsmessung mit Brustgurt auf EKG-Niveau

Software wie Bluetooth oder der Funknetzstandard ANT+ überträgt diese Daten kabellos an einen Empfänger wie eine Sportuhr. Für eine kontinuierliche und präzise Herzfrequenzmessung sollten die Elektroden feucht sein. Beim Training reicht in der Regel der Hautschweiß. Um von Anfang an eine optimale Herzfrequenzmessung zu garantieren, empfehlen wir ein Brustgurt-Kontaktgel. Solche Gels garantieren eine optimale Pulsmessung, sind 100 % hautfreundlich und kommen auch beim Ultraschall zum Einsatz. Brustgurte setzen sich aus einem Sensor sowie einem dehnbaren Band zusammen. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und variieren von 65 cm Länge in ungedehntem Zustand bis zu 130 cm in ausgedehntem Zustand. Zudem verfügen viele Brustgurte über Funktionen wie eine codierte Herzfrequenz, die Störungen des Signals verhindern, beispielsweise beim Lauf in einer Gruppe durch andere Herzfrequenzmesser.

Brustgurt

Vorteile
  • präzises Messen auf EKG-Niveau und durchgängige Anzeige der Herzfrequenz
  • umfangreiches Produktangebot
  • einfacher, kabelloser Funk-Austausch über Bluetooth, ANT+ etc.
  • leichte Pflege bei Modellen mit abnehmbaren Sensoren
Nachteile
  • manche Nutzer empfinden einen Brustgurt beim Sport als lästig und unkomfortabel
  • ist der Brustgurt zu locker, kann er beim Training verrutschen oder bei zu enger Einstellung die Atmung beeinträchtigen
  • ein Brustgurt muss regelmäßig gereinigt werden, um Keimbildung zu verhindern
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Tipps zum Gebrauch eines Brustgurtes

  • Messen Sie vor dem Kauf Ihren Brustumfang, um das optimale Modell für Ihren Körperbau zu finden. Viele Modelle sind in der Länge verstellbar, um sich an Ihren Körpern anzupassen.
  • Achten Sie darauf, den Gurt ausreichend festzuziehen, damit dieser während des Workouts nicht verrutscht.
  • DIE richtige Position für einen Brustgurt gibt es nicht. Hauptsache ist, dass das Signal stark genug für den Sensor ist. Sie können diesen auch am Rücken anbringen, wenn er im Brustbereich beginnt zu scheuern. Ansonsten ist der Bereich direkt unterhalb der Brust oder von dort ein Stück Richtung Herz versetzt eine gute Position für eine zuverlässige Datenerfassung.

Ist das Signal von Sensor zu Endgerät gestört oder der Puls nicht messbar, kann dies folgende Gründe haben:

  • der Brustgurt ist nicht fest genug oder falsch angebracht
  • der Mess-Sensor ist nicht ausreichend befeuchtet
  • die Batterie des Brustgurtes ist nicht aufgeladen oder die Sportuhr hat nicht mehr genug Energie
  • zu lange Brusthaare bei Männern können einer optimalen Messung im Wege stehen. Diese daher gegebenenfalls kürzen
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Pulsmessung am Handgelenk

Pulsmessung am Handgelenk mit LED-Sensoren

Ist die Pulsmessung per Brustgurt auch die gebräuchlichste Art, geht der Trend bei der Entwicklung von Sportuhren zunehmend zur optischen Messung am Handgelenk. Moderne Sportuhren dieser Art erreichen mittlerweile eine ähnliche Mess-Präzision wie hochwertige Brustgurt-Modelle. Die Sportuhr sendet Licht in das Gewebe am Handgelenk. Das Blut nimmt das Licht auf und reflektiert es in Teilmengen. Mit steigender Belastung erhöht sich der Puls und damit die Menge an Blut, die durch die Adern fließt. Mit veränderter Blutmenge ändert sich die Lichtintensität, also das Verhältnis aus absorbiertem und reflektiertem Licht. Aus der sich verändernden Lichtintensität bestimmt die Sportuhr mittels LED-Sensoren dann die Herzfrequenz. Die meisten Sportuhren mit optischer Handgelenksmessung verfügen über zwei integrierte LED-Sensoren. Mittlerweile gibt es auch Hersteller, die bis zu sechs LED-Sensoren verwenden, um eine noch präzisere Pulsmessung zu erzielen.

Handgelenksmessung

Vorteile
  • die Herzfrequenz wird permanent und zuverlässig gemessen und ist jederzeit auf dem Display der Sportuhr ablesbar → optimale Herzfrequenz-Kontrolle möglich
  • es werden keine zusätzlichen Messinstrumente wie ein Brustgurt benötigt
  • hoher Tragekomfort, leicht anzubringen
Nachteile
  • generell ist die Messung mit Brustgurt noch etwas präziser. Sportuhren mit Handgelenksmessung entwickeln sich aber immer weiter
  • Sportuhren mit Brustgurt sind derzeit in der Regel noch günstiger
  • aufgrund von Schweißentwicklung kann es zu Störungen der Messsensoren kommen
  • die Sportuhr sollte, um eine optimale Messung zu unterstützen, fest am Handgelenk und dicht an der Haut liegen, was nicht jeder mag
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Zeitfunktionen: Uhrzeit, Stoppuhr, Countdown, Intervall-Timer

Die meisten Sportuhren-Modelle verfügen über die Basis-Funktionen Stoppuhr, Countdown oder Intervall-Timer. Die Angabe der Uhrzeit ist bei jedem Modell Standard. Eine Stoppuhr-Funktion bietet Ihnen eine der simpelsten Formen, Ihr Training zu gestalten und Erfolge messbar zu machen. Dazu messen Sie die Zeit, die Sie von einem bestimmten Punkt A nach B benötigen. Diese Zeit vergleichen Sie mit Ihrem nächsten Training auf selber Strecke. Ein Countdown-Timer zählt die von Ihnen gewählte Zeit hinunter, innerhalb derer Sie ein bestimmtes Tempo laufen möchten. Mit einem Intervall-Timer können Sie Ihr Workout in mehrere Zeitfenster einteilen, in denen Sie beispielsweise mit unterschiedlicher Intensität trainieren. Zwischenzeiten sind gerade im Tempotraining für ehrgeizige Jogger, Radfahrer oder Schwimmer relevant. Viele Sportuhren verfügen über eine sogenannte “Lap”-Funktion, bei der man per Knopfdruck eine neue Runde starten und damit zugleich eine alte Runde abspeichern kann. Nach jeder Runde auf einer Bahn oder jedem Kilometer betätigen Sie den “Lap”-Knopf und sehen, wie sich das Tempo verändert hat (beispielsweise alle zwei Kilometer).

Kalorien- und Schrittzähler

Analyse der Alltagsaktivitäten:
Sportuhr mit Kalorien- und Schrittzähler

Der Großteil der Pulsmesser verfügt über diese beiden Funktionen. Ein Kalorienzähler hilft Ihnen, Ihre Leistung anhand verbrauchter Energie zu messen, gezielt Gewicht abzunehmen oder Ihre Ernährung zu verbessern. Den Kalorienverbrauch ermittelt eine Sportuhr anhand von Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht sowie Intensität Ihres Workouts. Fortgeschrittene Sportuhren ermöglichen es Ihnen, den Kalorienzähler für eine bestimmte Sportart einzustellen. So erhalten Sie noch konkretere auf Ihr Workout abgestimmte Daten zu Ihrem Kalorienverbrauch.

Ein Schrittzähler ist eine einfache Methode, sich einen Überblick über Ihre Aktivitäten zu verschaffen und diese zu kontrollieren. Dieser erfasst die Schritte oder die Distanz, die Sie während des Tages zurücklegen. Moderne Schrittmessung basiert auf dem sogenannten mikroelektrisch-mechanischen System, kurz MEMS. Ein 3D-Sensor erfasst die Bewegungen in alle Richtungen. So erkennt ein Schrittzähler beispielsweise, ob Sie Gehen oder eine Bewegung aus dem Sitzen heraus ausführen. Sportuhren mit entsprechenden Hinweisfunktionen wie einem Inaktivitätsalarm informieren Sie, wenn Sie sich zu wenig bewegen. Eine nützliche Funktion, wenn Sie beispielsweise auf der Arbeit viel Zeit im Sitzen verbringen und über den Stress die regelmäßige Bewegung vergessen.

GPS: Navigation, Routenplanung, Geschwindigkeitsmessung

Sportuhren mit GPS-Funktion (Global Positioning System) ermöglichen Ihnen, Ihr Training mit Satellitenortung noch besser kontrollierbar und strukturierter zu machen. Zu den gängigsten Funktionen gehören die exakte Messung von absoluten und durchschnittlichen Geschwindigkeiten, der Trainingsdistanz oder auch die Höhenmessung. Dank der Routennavigation von GPS-Sportuhren behalten Sie auch in unbekanntem Terrain die Orientierung. Per Back-to-Start-Funktion navigieren diese Sie zuverlässig zu Ihrem Startpunkt zurück. Dabei bedienen Sportuhren mit GPS-Funktionen ein breites Spektrum des Sports und lassen sich einfach auf Lauftraining, Schwimmen, Fahrradfahren etc. einstellen. Dies macht sie u.a. zu perfekten Begleitern von Sport-Allroundern, Triathleten, Skifahrern oder auch Fans von Extremsportarten wie Klettern, Mountain Biking und Bergsteigen. Um eine Verbindung zu einem Satelliten aufzubauen, der Ihre exakte Position bestimmt, benötigen GPS-Sportuhren ein wenig Zeit. Wie schnell das geschieht, hängt auch davon ab, ob Sie sich in einer „störungsfreien“ Umgebung befinden, sprich, ob z.B. umliegende Gebäude die Signalübertragung beeinflussen. Neueste Modelle schaffen eine GPS-Übertragung bereits in unter 30 Sekunden.

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(Nicht nur) Für Abenteurer und Entdecker: Eine Sportuhr mit GPS

Mit Nutzung der GPS-Funktion steigt auch die Beanspruchung von Akku bzw. Batterie der Sportuhr. Achten Sie bei der Auswahl der Sportuhr darauf, ob deren Akku auch Ihr gewünschtes GPS-unterstütztes Training „mitgehen“ kann. Wer beispielsweise gerne ausgiebige Wanderungen unternimmt, benötigt eine höhere Akkulaufzeit, als jemand, dessen Training weniger Zeit in Anspruch nimmt, zum Beispiel beim Joggen. Um die erhobenen Trainingsdaten auch quantifizieren und auswerten zu können, lassen sich die meisten GPS-Sportuhren mit entsprechender Analysesoftware verknüpfen. Hier werden Ihnen Ihre Fortschritte z.B. hinsichtlich durchschnittlicher Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch oder Pulshöhe multimedial in Tabellen, Grafiken usw. angezeigt. Diverse Hersteller bieten dafür passende Fitness-Apps oder Onlineportale. Diese ermöglichen es Ihnen, Ihre Leistungsdaten jederzeit auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer aufzurufen (→ Konnektivität).

Kompass und Höhenmesser

Eine Sportuhr mit Kompass und Höhenmesser ist ein nützlicher Trainingspartner für Fans von Outdoor-Sportarten wie Wandern, Klettern, Skifahren oder Nordic Walking. Modelle mit diesen Funktionen ermöglichen es Ihnen, eigene Höhenprofile und Trainingsrouten zu erstellen. Neben Höhenmetern erhalten Sie damit Angaben zu Anstieg und Abstieg auf Ihrer Trainingsstrecke. Einige Spitzenmodelle messen zudem die Temperatur während Ihres Workouts.

Neben den erwähnten Sportuhren mit GPS-Höhenmesser gibt es noch fortgeschrittenere Modelle, bei denen die Höhenmessung via Barometer bzw. Luftdruckmesser erfolgt. Eine Barometer-unterstützte Sportuhr ist in der Regel etwas teurer, bietet aber auch genauere Daten als eine GPS-Höhenmessung. Zudem können diese Modelle Wettervorhersagen treffen, so dass Sie beispielsweise frühzeitig Informationen zu aufziehendem Unwetter erhalten.

Coaching-Funktion: Trainingstagebuch, Alarmfunktionen, Analysen und mehr

Fortgeschrittene Sportuhren verfügen über spezielle Coaching-Funktionen, mit denen Sie Ihr Training noch besser individualisieren und auf Ihre Fortschritte anpassen können. Je nach Modell können Sie beispielsweise ein Tagebuch anlegen, um im Detail Ihre Erfolge beim Abnehmen verfolgen zu können. Andere Programme analysieren Ihr Training sowie das wöchentliche Trainingspensum auf Grundlage von Intensität und Kalorienverbrauch. Das Programm empfiehlt Ihnen dann, welche Trainingsdauer, Intensität oder Herzfrequenz-Zone optimal für Sie sind. Zusätzlich warnt Sie die Uhr via Alarmsignal, sobald Sie eine vordefinierte Herzfrequenz-Zone nach oben oder unten hin verlassen.

Eine sogenannte Race-Pace-Funktion unterstützt Sie dabei, Ihr Workout nach einer selbst definierten Zielzeit auszurichten. Um ein konstantes Tempo beibehalten zu können, gibt Ihnen die Sportuhr Signale, sobald Sie zu schnell oder zu langsam unterwegs sind.

Unmittelbar nach dem Training erhalten Sie von der Uhr eine Zusammenfassung, welchen Nutzen Ihr Workout hatte bzw. wie Sie dieses noch effizienter gestalten können. Selbst Prognosen darüber, wie viel Zeit Sie beim nächsten Training für eine bestimmte Distanz benötigen, erhalten Sie von einigen Modellen. Auf entsprechenden Onlineportalen der Hersteller können Sie Ihr Training einer noch genaueren Analyse unterziehen.

Einige Sportuhren aus höherem Preissegment können Ihren Laufstil analysieren. Spezielle Bewegungssensoren registrieren Ihre Schrittfrequenz und Körperhaltung und ermitteln auf Basis dieser Daten, wie ökonomisch Ihr Laufstil ist. Hier gibt die Sportuhr Hinweise, wie Sie Ihren Laufstil verbessern können. So trainieren Sie effizienter und nachhaltiger.

Manche Modelle berechnen auf Basis der Herzfrequenz die Zeit, die Sie sich nach dem Training zur optimalen Regeneration gönnen sollten. Mit jedem weiteren Training bekommen diese Sportuhren mehr Informationen, um sich noch besser auf Ihren Erholungsbedarf einzustellen und genauere Regenerationsphasen zu bestimmen.

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Sportuhr mit unterschiedlichen Sport-Modi

Sport-Modi

Moderne Sportuhren eignen sich für die Trainingsanalyse bei verschiedenen Sportarten und sind hervorragend auf diese abgestimmt. Aufgrund ihres breiten Spektrums sind sie vielseitig im Indoor- und Outdoor-Bereich einsetzbar und tragen daher auch die Bezeichnung Multisportuhr. Diese finden unter anderem in den folgenden Bereichen häufig Verwendung:

Laufen / Walking: Auf das Laufen bzw. Walken zugeschnittene Funktionen bieten eine genaue Messung von Trainingsdaten wie Tempo, Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz Pulszonen-Funktionen ermöglichen ein effizientes und kontrollierbares Training. Ideal, um die Grundausdauer zu verbessern, Gewicht zu reduzieren oder die Laufleistung zu maximieren. Entsprechende Alarmfunktionen warnen den Nutzer vor Überlastung oder Unterforderung. Modelle mit GPS eignen durch ihre funktionelle Bandbreite besonders für ambitionierte Sportler, die bei der Trainingsanalyse noch mehr ins Detail gehen wollen. Funktionen wie der Running Index zeigen die Entwicklung der Laufleistung an.

Radfahren: Multisportuhren, speziell auf die Bedürfnisse von Radsportlern zugeschnitten, verfügen über eine präzise Herzfrequenzmessung. Dazu gehört auch ein integrierter GPS-Empfänger für Route, Geschwindigkeit und Distanz. Multisportuhren sind mit einem großen Display ausgestattet, um mehrere Trainingsdaten darstellen zu können und dem Nutzer einen schnellen Blick darauf zu ermöglichen. Dies ist besonders wichtig für Rennradfahrer, die in der intensiven Phase beide Hände am Lenker haben. Die Sportuhr zeigt Tempo, Trittfrequenz und Puls übersichtlich an.

Auch im Wasser ein verlässlicher Trainingspartner

Schwimmen: Sportuhren für den Einsatz unter Wasser verfügen über eine Wasserdichtigkeit bzw. Wasserbeständigkeit, die über normalen Spritzwasser- bzw. Regenschutz hinausgeht (siehe Wasserdichtigkeit). Das Maß der Wasserdichtigkeit variiert hier von Hersteller zu Hersteller, sollte unserer Empfehlung nach aber bei mindestens 50 m liegen. Bei einer Dichtigkeit bis 200 m kann man sogar von einer Taucheruhr sprechen. Zu den wichtigsten Funktionen für Ihr Schwimm-Training gehören: die Messung von Herzfrequenz, Tempo- und Distanz sowie das Zählen von Zügen und geschwommenen Bahnen. Einige dieser Sportuhren sind zudem in der Lage, den Schwimmstil zu erkennen sowie dessen Effizienz (SWOLF-Wert) zu analysieren. Bei der Messung der Herzfrequenz ist darauf zu achten, dass die Uhr die vom Brustgurt ermittelten Daten auch unter Wasser empfangen kann bzw. für den Einsatz mit analoger Übertragungsfrequenz geeignet ist. Wichtig: Die Sportuhr nach jedem Schwimm-Training von Chlor- oder Salzwasser reinigen, da dies das Außenleben der Uhr angreifen kann.

Outdoor Uhren für Wandern, Klettern, Skisport und Co.: Diese Sportuhren bestechen in der Regel durch eine hohe Lebensdauer und eine sehr stabile Konstruktion von Gehäuse und Display. Zudem weisen diese meist eine hohe Wasserresistenz und lange Batterielaufzeit auf, um auch mehrstündige Ausflüge selbst bei Regen mitgehen zu können. Wichtige Funktionen sind u.a. ein GPS-Empfänger, Höhen- und Luftdruckmesser, und Höhenprofile. Auch ein 3D-Kompass, Temperaturmesser oder Informationen zu Auf- und Abstiegen und Wettertrends gehören dazu.

Triathlon: Triathleten benötigen für ihr Training auf Wettkampfniveau eine Sportuhr mit hoher Funktionalität und Präzision. Dies gilt sowohl für das Lauftraining, als auch Rennradfahren und Schwimmen. Neben der Herzfrequenzmessung warten diese Allrounder-Sportuhren mit GPS sowie Höhen- und Trittfrequenzmesser für das Rennradfahren auf. Zusätzlich messen sie die Schlagfrequenz beim Schwimmen. Zwingend notwendig ist zudem eine hohe Wasserdichtigkeit. Diese sollte für Triathleten bei mindestens 100 m resp. 10 Bar liegen.

Wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit bei Sportuhren ist in Metern oder Bar (Druckwert) angegeben. 30 m entsprechen dabei 3 Bar Wasserdichtigkeit, 50 m 5 Bar, 100 m 10 Bar und 200 m 20 Bar. Wer eine Uhr zum Schwimmen nutzen möchte, sollte sich für ein Modell mit mindestens 10 Bar Wasserdichtigkeit entscheiden. Ist die Uhr nach Hersteller-Angaben zum Schwimmen geeignet, sollten Sie damit dennoch nicht „blind“ ins Wasser springen. Auch in diesem Fall gibt es noch folgende Punkte zu beachten:

  • Bedienen Sie während Sie schwimmen die Funktionstasten Ihrer Sportuhr, steigt bei einigen Modellen das Risiko, „undicht“ zu werden. Manche Sportuhren sind daher von vornherein nicht für eine Bedienung unter Wasser geeignet
  • Ist das Gerät so konzipiert, dass Sie einen Batteriewechsel nicht selbst durchführen sollen, hat das einen guten Grund: Wird die Uhr nach dem Austausch der Batterie nicht wie ursprünglich zusammengesetzt, fehlt es häufig am nötigen Unterdruck. Dies kann beim Schwimmen zum Eindringen von Wasser führen. Nutzen Sie hier in entsprechenden Fällen die Serviceleistung des Herstellers, statt selber Hand an die Uhr zu legen.

Konnektivität

Der Erfolg in Zahlen: Trainingsauswertung am Computer

Ein wichtiges Merkmal bei einer Sportuhr ist die Möglichkeit, die damit erhobenen Daten dokumentieren und auswerten zu können. Trainingserfolge mittels digitaler Funktionen messen, Daten exportieren und mit Freunden via Smartphone, Social Media und Co. teilen zu können, ist ein Anspruch, den heute viele Menschen an eine Sportuhr stellen. Daher bieten viele Hersteller zu ihren Sportuhren passende Apps und Online-Portale an. Diese ermöglichen neben der detaillierten Anzeige und Analyse von Leistungswerten zum Beispiel auch das Anlegen individueller Trainingspläne oder Trainingstagebücher.

Durch Live-Synchronisation erfolgt die Übermittlung von Trainingsdaten schon während des Workouts. Beispielsweise per W-LAN oder Bluetooth an mobile Geräte oder den Computer. Weitere Schnittstellen wie ANT+ ermöglichen zudem den Datenaustausch mit externen Sensoren zur Messung von Temperatur, Trittfrequenz oder Wattleistung. Einige Sportuhren bieten zudem die Möglichkeit, Anrufe, E-Mails oder SMS, die auf dem Smartphone eingehen, über das Sportuhren-Display zu steuern. So können Sie Anrufe über das Display der Uhr annehmen oder SMS und WhatsApp-Nachrichten per Spracheingabe beantworten. Voraussetzung hierfür: Die Konnektivität zwischen Uhr und Smartphone.

Konfigurierung des Displays

Größe und Design des Displays einer Sportuhr stehen meist im direkten Zusammenhang mit deren Funktionsumfang. Multisportuhren verfügen über eine Reihe von praktischen Funktionen. Um mehrere davon gleichzeitig auf dem Display anzeigen zu können, muss dieses einen entsprechenden Umfang haben. Damit dies nicht zu Lasten der Übersichtlichkeit geht und Nutzer sich nicht im Funktionsspektrum der Uhr „verirren“, ist eine nachvollziehbare und intuitive Menüführung wichtig.

Dies gilt auch für Geräte für Anfänger mit weniger Funktionen. Diese sollten über eine besonders einfache Bedienbarkeit verfügen, um dem unerfahrenen Nutzer einen schnellen Einstieg zu bieten. Viele Modelle bieten zusätzliche Optionen, sich individualisieren zu lassen. Apps oder Widgets erweitern das Spektrum der Uhr oder ermöglichen eine individuelle Einrichtung des Displays oder Menüs.

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